Tango, Kunst und Natur

Traumhafte Erholung.

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Absolute Ruhe und den Blick zum Teide genießen, an unberührter Felsküste der Brandung lauschen, Tango tanzen oder ein Bild malen, und vielleicht auch mal einen Ausflug machen. So könnten entspannende Ferientage verlaufen. Der ideale Platz dafür ist die Finca La Punta in der Nähe von Icod de los Vinos.

1812018_1An diesem ruhigen Ort, an dieser weit ins Meer vorspringenden Felszunge, kommt niemand zufällig vorbei. Die „Punta de Juan Centellas“ ist eine ziemlich unbekannte Ecke Teneriffas. Wir müssen schon ein bisschen Mut beweisen, wenn wir die schmale und steile Straße zur Finca hinunter fahren. Manchmal denken wir, es geht nicht mehr weiter, aber auch hinter den letzten Häusern geht das Sträßchen noch ein Stück weiter bergab. Irgendwann endet es an einer Schranke und einem kleinen Parkplatz, dann sind wir am Ziel, an der Finca La Punta. Dort begrüßt uns Edith.

Edith und Lorenzo haben sich hier einen Traum verwirklicht. Die beiden sind leidenschaftliche Tangotänzer, der Tango Argentino ist ihre liebste Freizeitbeschäftigung. Sie haben unendlich viele Stunden in dieses Hobby investiert und viel gelernt, natürlich auch in Buenos Aires. Sie haben den Tango so sehr ins Herz geschlossen, dass sie ihre Begeisterung jetzt gerne an Menschen weitergeben, die sich auf die Musik und die Bewegung einlassen wollen, spüren wollen, was Tango bedeutet und was man beim Tango tanzen zum Ausdruck bringen kann.

tango5Ob in einem ganzen Kurs oder in einigen Privatstunden, wer sich Edith und Lorenzo anvertraut, wird den Tango auf eine ganz intime Art kennenlernen. Hier wird er nicht kommerziell vermarktet, hier wird er leidenschaftlich praktiziert.

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Malen ist eine weitere Leidenschaft von Edith. Vielleicht sollte man besser sagen: Kunstwerke entwerfen, denn bei ihren Bildern verwendet sie nicht nur Farbe. Sie kombiniert verschiedene natürliche Materialien und lässt sich von ihnen inspirieren. Es glitzert und blinkt auf ihren Bildern und jedes ist einzigartig. Die meisten sind hell und strahlen Freude aus, in blau, in gelb, in rot, und immer mit viel weiß.

Auch Edith selbst strahlt immer Freude aus. Sie hat eine lange künstlerische Erfahrung und in vielen Galerien erfolgreiche Ausstellungen präsentiert, an mehreren Orten in Österreich, im Wiener Parlament oder im Schloss Mondsee, aber auch in Buenos Aires. Hunderte von Bildern hat sie geschaffen, und ihr unverwechselbarer Stil ist etwas ganz Besonderes. Sie will sich nicht in eine Kunstkategorie einordnen lassen, sie macht das, was ihr gefällt.

Nicht alle, aber viele ihrer Bilder kann man natürlich auf der Finca La Punta bewundern, die gar nicht genug Wände hat für all die Kostbarkeiten. Darum müssen einige noch in der Garage hängen, bis sie einen würdevolleren Platz gefunden haben. Edith teilt ihre Freude gerne mit anderen. Wer Spaß daran hat, Farbe auf die Leinwand zu bringen, ungewöhnliche und überraschende Effekte herzustellen, der findet in Edith eine ganz besondere Lehrerin.

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1607029_1Lorenzo ist für die Natur zuständig, besser gesagt, für die Umgestaltung der Natur. Er sorgt dafür, dass auf der ehemaligen Bananenplantage der Begriff ‚Landwirtschaft‘ neu definiert wird. Er verlegt die Bewässerungsleitungen, begrünt die alten Mauern und legt neue Wege an. Und er pflanzt hunderte von Cardones. Nein, das sind keine Kakteen! Es handelt sich um die Euphorbia canariensis, die rund um die Insel in den trockenen Küstenzonen wächst.

1809001_1Für mitteleuropäische Ziergärten oder Parks ist sie eine exotische Pflanze. Hier auf der Finca La Punta ist ihre Kinderstube, hier wächst sie in Reih und Glied, akribisch mit Wasserleitungen versorgt, bis sie groß genug für den Export ist.

Der riesige Fincagarten hat aber noch viel mehr zu bieten. Orchideen wachsen aus den Palmenstämmen, es gibt Mangos im Überfluss und allerhand exotische Bäume und Büsche. Die Erdbeerguave aus Brasilien, die Geleepalme aus Uruguay, der afrikanische Tulpenbaum, der süß duftende Frangipani und viele andere Gewächse und Blumen entdeckt man im Gelände.

1807005_1Der Gemüsegarten liefert alles von Avocado bis Zucchini. Edith verwertet, was der Garten liefert, Kürbischutney, Mangomarmelade, Butiálikör. Wer hat das schon einmal probiert?

Und noch allerhand kleine Überraschungen sind versteckt.

Im Garten selbst sieht alles ein bisschen wild aus, es ist noch viel zu tun auf insgesamt 33 000 Quadratmetern! Aber es ist ja auch kein Park, es ist Natur.

Auf der Finca selbst kann man nach Belieben spazieren gehen. Zum Beispiel zwischen den Mangobäumen. Im Frühjahr, wenn sie blühen, oder im Herbst, wenn die reifen Früchte zum Schlemmen einladen. Mehr zu Mangos findest du hier: Mangozeit.

(Galerie anklicken zum Vergrößern)

Noch beeindruckender wird die Natur, wenn wir uns Richtung Meer in die wilde Felsenlandschaft wagen. Schwindelfrei und trittsicher müssen wir schon sein, wenn wir hinunter zu den Brandungsbecken klettern wollen. Mit viel Vorsicht kommen wir zu den natürlichen Schwimmbädern, die die Wellen in Jahrtausenden in die Lava gebrochen haben. Hier führen keine Treppen zum Wasser und unten finden wir keine Liegestühle. Aber bei ruhigem Meer ist das Baden im „Charco de la Mareta“ ein unvergessliches Erlebnis.

LaPuntaDer Felsen mit dem Loch hat sogar Kinogeschichte geschrieben. Hier wurde eine der Szenen aus dem „Kampf der Titanen“ gedreht. Wie die Krallen eines der Ungeheuer schieben sich die drei Finger der Halbinsel La Punta weit ins Meer hinaus.

Wann hat man schon einmal Gelegenheit, in einer solchen Umgebung zu wohnen?

Die Finca La Punta bietet mehrere Ferienapartments in unterschiedlicher Größe, alle mit voll ausgestatteter Küche. Vom Balkon oder der Terrasse blicken wir auf das blaue Meer oder zum schneebedeckten Teide. Die Zimmer sind geschmackvoll und modern eingerichtet und bieten allen Komfort. Natürlich erfreuen wir uns an Ediths Kunstwerken.

1809213_1Einer der vier vierbeinigen Dauergäste, Nero, Amy, Dixi und Momo, ist auch immer in der Nähe und freut sich über Streicheleinheiten.

Wenn wir Lust auf einen Ausflug haben, ist ein Fahrzeug dringend notwendig. Bis zur Hauptstraße sind es 1,3 Kilometer und es geht 150m bergauf. Bei Dunkelheit müssen wir auf der steinigen Piste auf Straßenbeleuchtung verzichten. Die Finca ist weit entfernt von den nächsten Häusern, selten erleben wir solch eine Ruhe!

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Anfahrt
Anfahrt:
Auf der TF-5, von Puerto de la Cruz kommend, fährt man Richtung Icod de los Vinos. Am Beginn der neuen Schnellstrecke hält man sich am Kreisverkehr rechts Richtung Icod auf der TF-42. Nach dem kurzen Tunnel liegt in einer Senke die gut beschilderte Abzweigung zum Hospital del Norte. Genau dort, wo der Mittelstreifen endet, geht es rechts zwischen zwei Steinpfosten in den Camino La Punta. Er verläuft hoch auf einem ehemaligen Lavastrom, senkt sich nach und nach ab und der Straßenzustand wird immer schlechter. Aber es ist richtig! Ganz am Ende liegt ein kleiner Parkplatz und der Eingang zur Finca.


Alle weiteren Informationen auf deutsch, spanisch, italienisch und englisch bei Edith Helal und Lorenzo Bertolini:Link_Foto

zur Finca: www.fincalapunta.com
zum Tango: www.milongabrillante.com
zur Kunst: www.helal.it

Gehe zu Google Map:


Artikel-Nr. 15-1-125

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