Die kanarische Zuckersteuer

Eine lohnende Geldquelle.

azucar

Eine Zuckersteuer würde die kanarischen Inseln in eine der reichsten Regionen Spaniens verwandeln, so eine neue Studie. Eine von der Vereinigung „Volkswirte gegen Diabetes“ veröffentlichte Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass die kanarischen Inseln auf den ersten Platz der Regionen Spaniens katapultiert würden, sollte man eine Zuckersteuer einführen.

Der Sprecher der Vereinigung hat auf den Missbrauch dieser Substanz auf den Inseln hingewiesen, denn unabhängig von der Menge des zugesetzten Zuckers in verarbeiteten Lebensmitteln, war „lange vorher und aufgrund der Armut, in der dieses Land so lange gehalten wurde, der Zucker ein allgegenwärtiges Element in der Konditorei und im täglichen Leben“.

1812238_1„Eine Steuer auf Zucker hätte einen entscheidenden Einfluss auf den Verbrauch, aber es ist schwer vorherzusagen, ob er gesenkt oder beibehalten würde, da die Canarios echte Zuckerjunkies sind und es fast vorziehen werden, weiterhin hypersüße Erfrischungsgetränke und Honig-Rum zu trinken“, fügte Sánchez hinzu, der auch erklärte, dass „eine Steuer auf Mandeln, die in Desserts verwendet werden, die Inseln zur viertgrößten Volkswirtschaft der Eurozone machen könnte. Zucker und Mandeln sind zwei Dinge, für die die Canarios kein Maß haben“.

Darüber hinaus wurde angekündigt, dass man auf den Kanarischen Inseln „das Handtuch wirft“. Man stellte fest: „Die Kanarischen Inseln sind hoffnungslos, sie stecken Zucker in alles. Sie haben ein Ding namens „Barraquito“, das bereits Kondensmilch enthält, und doch gibt es Leute, die den ganzen Zuckerumschlag darauf werfen; sie essen in Zucker gebadetes Brot, Frangollo, in Zucker gebadete Kringel, Rosquetes, in Zucker gebadete Süßkartoffelkrapfen, Truchas, …. es lohnt sich nicht, weiter darauf zu bestehen“. Und dazu trinken sie auch noch das kanarische Erfrischungsgetränk Clipper, bei dem ein Glas schon 300g Zucker enthält.

Wer kein Problem mit dem Zucker hat, hier ist ein Rezept für Rosquetes:

Lata_de_Clipper_Zero_wikipediaAber dazu dann bitte das Clipper Original – mit Erdbeergeschmack! Oder vielleicht doch lieber ClipperZero?

inocentes_neostuffnet

ACHTUNG: Dieser Artikel wurde am 28. Dezember veröffentlicht. Das ist der „Día de los Santos Inocentes – Tag der Heiligen Unschuldigen“. Glaub nicht alles, was du an diesem Tag liest oder hörst! Es ist eine Tradition, dass Zeitungen Nachrichten veröffentlichen, mit der Warnung, dass es der Tag der Unschuldigen ist. Es kann eine Nachricht sein, die ein offensichtlicher Spott über ein kürzlich stattgefundenes Ereignis ist, oder eine, die ernst erscheint und den ahnungslosen Leser täuscht. Den Tag der Unschuldigen kennt man der ganzen spanischsprachigen Welt. Er geht auf ein biblisches Ereignis zurück, das angeblich am 28. Dezember stattgefunden haben soll. König Herodes ordnete an, alle Kinder unter zwei Jahren in Bethlehem zu töten, um sicher zu sein, dass der angekündigte Messias nicht überlebt. Der Zusammenhang ist einfach: An diesem Tag darf man niemandem trauen – es könnte ein Soldat von Herodes sein.

flanFür alle, die es mit dem Zucker ernst nehmen wollen: Hier ist noch ein garantiert zuckerfreies Dessert.

¡Inocente palomita!

Mehr zum Thema Zucker und seiner geschichtlichen Bedeutung findet du in diesem Artikel: Die Zuckerinsel.


Artikel-Nr. 0-27-127

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